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Veröffentlicht am 2026-10-08
Im Homeoffice kommt der Lärm von zwei Seiten: von außen herein und von der eigenen Stimme nach draußen. Wer beides lösen will, muss zwei Begriffe auseinanderhalten, die fast immer verwechselt werden.
Wer zu Hause arbeitet, hat in der Stadtwohnung zwei Probleme gleichzeitig. Von außen kommen Verkehr, Baustellen, Nachbarn und das Leben in der eigenen Wohnung herein – Kinder, Küche, Staubsauger, der Partner im Parallel-Call. Und von innen geht die eigene Stimme hinaus: in Gesprächen mit Kunden, Mandanten oder Kolleginnen, deren Inhalt die Familie oder die Nachbarn nicht unbedingt mithören sollen. Beides hat dieselbe Ursache – Wände und Türen, die für das Wohnen gebaut wurden, nicht für konzentriertes Arbeiten mit vertraulichen Gesprächen.
Schalldämmung entscheidet, wie viel Schall durch Wände, Decke, Boden und Tür hindurchkommt – in beide Richtungen. Sie entsteht durch Masse, Dichtheit und Entkopplung. Raumakustik dagegen beschreibt, wie es im Raum selbst klingt: ob die Stimme hallt, ob das Mikrofon den Raum mitnimmt, ob ein Gespräch angestrengt oder entspannt wirkt. Sie entsteht durch weiche, poröse Flächen – Textilien, gefüllte Regale, Absorber. Der häufigste Fehler im Homeoffice ist, das eine mit dem anderen lösen zu wollen: Schaumstoffplatten an der Wand verbessern den Klang im Call, halten aber kaum Lärm ab. Eine gute Dämmung wiederum hält den Lärm draußen, macht einen kahlen Raum aber nicht weniger hallig.
Gegen Geräusche, die durch das Gebäude kommen, hilft nur eine bauliche Lösung. Für den Raum, in dem es ruhig sein muss, bauen wir einen Raum-in-Raum: Wände, Decke und Boden bilden eine eigene, rundum entkoppelte Hülle im bestehenden Zimmer. Damit sind nicht nur die Wände, sondern auch die Wege über Decke und Boden abgefangen, die eine einzelne verstärkte Wand umgehen. Unser Raum-in-Raum erreicht eine Schalldämmung von mindestens 52 dB nach DIN 4109-1. Für Sie heißt das: Die Stadt bleibt draußen, und was Sie im Call sagen, bleibt im Raum.
Wer stundenlang bei geschlossener Tür arbeitet, merkt schnell, dass die Luft verbraucht ist. Öffnet man das Fenster, kommt der Lärm zurück. Deshalb gehört zum Raum-in-Raum eine aktive Frischluftzufuhr. Sie können konzentriert arbeiten, ohne zwischen Ruhe und frischer Luft wählen zu müssen. Gerade in Wohnungen an Hauptstraßen oder Tramlinien ist das oft der Punkt, an dem ein Homeoffice erst wirklich funktioniert.
Ist die Hülle geplant, lohnt der zweite Blick auf den Klang im Raum. Ein kleiner, geschlossener Raum mit harten Flächen kann hallen – im Videocall klingt die Stimme dann dünn und entfernt. Oft genügen dafür einfache Mittel: ein Teppich, ein gefülltes Bücherregal, Vorhänge oder einige Absorberflächen an den richtigen Stellen. Wir berücksichtigen das bereits in der Maßplanung, damit Steckdosen, Schreibtisch und spätere Akustikflächen an der richtigen Stelle sitzen und die Hülle nicht nachträglich angebohrt werden muss.
Ein Raum-in-Raum wird in ein vorhandenes Zimmer integriert und nimmt an den Wänden einige Zentimeter Platz. Was in Ihrer Wohnung möglich ist, prüfen wir vor Ort. Gebaut wird ohne Eingriff in die Bausubstanz und auf Wunsch rückbaubar – deshalb funktioniert die Lösung auch in Mietwohnungen; die Zustimmung des Vermieters klären wir gemeinsam in der kostenlosen Erstberatung. Und wenn sich die Lebenslage ändert, kann aus dem Arbeitszimmer später ein ruhiger Schlafraum werden – die Hülle bleibt dieselbe.
In der kostenlosen Erstberatung sehen wir uns den Raum an, klären, woher der Lärm kommt und wie Sie arbeiten – viele Calls, lange Konzentrationsphasen, vertrauliche Gespräche. Danach erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis. Nach Freigabe der Maßplanung dauert der Einbau in der Regel wenige Tage, und Sie müssen während der Montage nicht zu Hause sein. Hilfreich für den Termin sind ein Grundriss mit Raumhöhe, Fotos des Zimmers mit Fenster und Tür sowie eine kurze Notiz, zu welchen Zeiten der Lärm am stärksten stört.
Für den Klang im Call ja, gegen Lärm von außen kaum. Schaumstoff und Absorber verbessern die Raumakustik, halten aber nur wenig Schall auf, der durch Wände, Decke oder Tür kommt. Dafür braucht es Masse, Dichtheit und Entkopplung.
Schalldämmung wirkt in beide Richtungen. Unser Raum-in-Raum erreicht mindestens 52 dB nach DIN 4109-1 – Gespräche bleiben damit im Raum, so wie der Lärm draußen bleibt.
Nein. Zum Raum-in-Raum gehört eine aktive Frischluftzufuhr, damit Sie auch bei geschlossener Tür und geschlossenem Fenster arbeiten können.
Ja. Der Raum-in-Raum wird ohne Eingriff in die Bausubstanz gebaut und ist auf Wunsch rückbaubar. Die Zustimmung des Vermieters klären wir in der kostenlosen Erstberatung.
Ja. Die Hülle ist dieselbe – ob dort gearbeitet oder geschlafen wird, entscheiden Sie mit der Einrichtung.
Schreiben Sie uns kurz, woher der Lärm kommt und wie Sie arbeiten – wir melden uns mit einer ersten Einschätzung, was in Ihrem Raum möglich ist. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
Kostenlose Erstberatung per E-Mail: info@sicherheitsraum-innenausbau.de
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